Pferde

Ein eigenes Pferd kann ich mir nicht leisten und dennoch hatte ich für ein paar Jahre das Glück, meine Zeit mit drei ganz besonderen Pferden teilen zu dürfen. Von den vielen Pferden, die ich ritt, waren sie für mich mehr als nur ein Reittier. Leider trennten sich unsere Wege viel zu früh, sie wurden mir wieder genommen und leider musste ich das Reiten aufgeben. Dennoch werde ich meine Samtnasen niemals vergessen.


 
Pegasus und Andrea Portrait von Pegasus

Pegasus

Sachsen-Anhaltiner-Wallach
Mein besonderer Liebling war Pegasus! Er hat super schwungvolle Gänge und war einige Jahre als Schulpferd in meinem Reitstall. Er trug mich sicher durch meine erste Quadrille und ich habe einiges von ihm gelernt.

Pegasus
 
Söckchen Vertrauen Sokrates mit einer viel zu kleinen Reiterin

Sokrates

Holsteiner-Wallach
Er war ein klasse Pferd. Eigentlich war ich viel zu klein für dieses Pferd, aber dennoch waren wir ein gutes Team und ich habe sehr viel von ihm gelernt.
  "Warum denn auch eine Reitbahn so wohltätig auf den Verständigen wirkt, ist, daß man hier, vielleicht einzigartig in der Welt, die zweckmässige Beschränkung der Tat, Verbannung aller Willkür, ja des Zufalls, mit Augen schaut und mit dem Geiste begreift. Menschen und Tiere verschmelzen hier dergestalt in Eins, daß man nicht sagen wüßte, wer denn eigentlich den anderen erzieht." (Johann Wolfgang von Goethe)  
Freu(n)de
 
Ingrid

Ingrid

Friesen-Stute
Mit ihr habe ich viele schöne Stunden
verbracht. Ich werde sie immer lieben.

  Die Pferde gaben mir so unglaublich viel, in ihrer Nähe ging ich aufrechter, ich sprach melodiöser, ich fühlte mich erhaben, mit ihnen meine Zeit zu verbringen. Ich war ein Teil von ihnen und sie verstanden mich besser als mancher Mensch, die Kommunikation mit ihnen war so klar und ehrlich und sie sahen mir weder in den Geldbeutel noch auf meine Kleidung, sie nahmen es mir nicht übel, wenn ich ihnen nicht in die Augen sah, ihnen war es ganz egal, ob ich beruflich erfolgreich war und sie nahmen mich so wie ich bin, bei den Pferden musste ich mich nie verstellen, ich konnte einfach sein. Im Umgang mit Menschen bin ich immer unsicher, aber bei ihnen war ich niemals unsicher, ich konnte ihnen Ruhe und Sicherheit geben und dafür bekam ich ihr Vertrauen. Wenn es mir nicht gut ging und ich erschöpft bei ihnen auf der Koppel lag, integrierten sie mich in ihre Herde und passten auf mich auf. Ich habe so unglaublich viel von meinen geliebten Samtnasen gelernt und Momente erlebt, die man mir nicht glauben würde, erzählte ich sie. Aber das alles ist nicht mehr und wird nie mehr sein. Einerseits sind das schöne Erinnerungen, die mir keiner mehr nehmen kann, andererseits wünschte ich, ich hätte sie nicht oder ich könnte sie aus meinem Gehirn weglöschen, denn dann fühlte ich nicht den irren Schmerz, den ich empfinde angesichts der Tatsache, dass ich diese Treue und Liebe nie wieder erleben werde...  
Vertrautheit
Traumpferd

AK_Hevonen - Painted Dreams - Autistic Arts

Ingrid und Andrea



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Letzte Aktualisierung: 05. Juli 2014